.. die Unterschriften sind trocken! Pearson in der Subscription
Ein weiterer großer Tag, die Woche geht gut los: Wie ihr wisst, wollen wir spätestens im Oktober diesen Jahres mit PaperC.com starten und dann alsbald das Subskription-Modell nachschießen, bei dem ihr mit der einmaligen monatlichen Zahlung von zunächst versuchsweise 29,99 verlagsübergreifend auf all unseren Content zugreifen könnt. Für viele Verlage ist das zunächst ein rotes Tuch, weil die Abrechnung der Nutzung ihrer Bücher nicht wie gewohnt “pro Buch” erfolgt, sondern “pro gelesener Seite” – also tatsächlich nur das, was auch gelesen wird. Wir glauben, dass das der einzige faire Weg ist, Wissen zu verkaufen und wir glauben, dass es für Verlage wichtiger denn je ist, schnell kundenfreundliche Angebote an den Markt zu bringen! Google und diverse Sharing-Plattformen verdienen längst dreistellige Millionenbeträge im Jahr mit Anzeigenschaltung auf eben jenen Seiten und Verlage und, fast noch wichtiger, Autoren, sehen davon keinen Cent. Wir sind überzeugt, dass die sogenannte Zahlungsbereitschaft auch im Netz vorhanden ist und dass der Ton die Musik macht! Um es ganz kurz zusammenzufassen:
Internetnutzer per se dämonisieren und mit dem großen “Raubkopieren ist illegal” Zeigefinger gleich auf der ersten Buchseite wedeln: Schlecht.
Internetnutzer als mündige Kunden begreifen und ihnen brauchbare Angebote zu angemessenen Preisen machen: Gut.
Weil wir davon überzeugt sind, dass die Spielregeln im Netz gemeinsam gemacht werden, reisen wir durch die Lande und reden mit Verlagen, bis der einen Seite die Ohren, uns die Münder bluten – oft monatelang, denn die Gewohnheiten einer traditionsgeprägten Branche sitzen tief. Manchmal lohnt sich der Aufwand und wir sind dankbar für jeden Vorreiter, der sich überwindet, mit uns das Neue zu wagen.
Mit Pearson Deutschland ist seit heute ein weiterer Big Player im Feld zu ins übergelaufen und wir sagen Dankeschön! Irgendwo tief drin, da, wo die Motivation herkommt, glauben wir bei PaperC sogar daran, dass Verlage eines Tages uns danken werden für die Vision von der Flatrate, denn das alte Modell vom Büchermachen und -verkaufen ist im Netz nicht haltbar. Punkt.
Liebe Wissenschafts- und Fachverlage, Herausgeber und Universitätspressen: kommt aus dem Knick und kommt auf uns zu ;)
Liebe User: nutzt das Angebot, denn es nützt ja was.