Gern Gelesenes, großzügig Geteiltes –
Spannendes aus der Webwelt KW2/2012

Auch in der zweiten Woche des neuen Jahres war es kein Bisschen langweilig und neben den vielen schönen Sachen, die bei uns passiert sind, gab es auch im Rest des www hier und da kleine Momente von besonderer Schönheit..

Etwas fürs Herz:

Es gab in dieser Woche keine Möglichkeit, disem Song zu entkommen – auf jeder Pinnwand, in jeder Timeline, jedem Twitterstream, in der FZ, der WELT, der WAZ und in meinem Mailpostfach – Goyte made the weeks of a lot of people and so they made mine.. Erfolgreicher als der Original, 17.000.000 Views in der ersten Woche – was soll noch kommen? Naja, vielleicht weitere 5.000.000 übers Wochenende.. Danke,  für diesen unaufhörlich inspirierenden Song und (hint, hint, hint) falls noch irgendwer gezweifelt hat: Danke für den endgültig erbrachten Beweis, dass im Mitmachweb die Idee zählt, nicht die Knete. Gotye teilen sich sogar zu fünft eine Gitarre.. UPDATE: 35.000.000 [24.01.2012]

Etwas für den Kopf:

Im unbedingt empfehlenswerten Blog von Jane Friedman hat der verlagserprobte Scott Vankirk einen wunderbaren Artikel über die Möglichkeiten geschrieben, die das Internet Autoren eröffnet, deren Buchprojekte weder durch Selfpublishing-Plattformen noch durch etablierte Medienhäuser realisiert werden können. In A Model for Crowdsourced Publishing diskutiert er über ein Modell, dass sich in Frankreich längst durchgesetzt hat, für den Rest Europas aber noch ein Gedankenspiel darstellt: muss, und wenn ja, an welcher Stelle, der klassische Verlag im publizistischen Wertschöpfungs- und -verbrennungsprozess seinen Platz bewahren?

Was für Körper, Geist, Kopf und Seele

Ohne Worte.

Etwas für die Seele:

Fundstück zwei aus der Reihe “Social Media Marketing für Fortgeschrittene” folgendes hochvirulente Video, dass eine Buchhändlerfamilie aus Toronto in wochen- beziehungsweise monatelanger Nachtarbeit erstellt hat, nachdem sie es mit ihrem ersten Versuch im letzten Jahr schon auf beachtliche 170.000 Views geschafft haben, übersteigt der zweite Anlauf alles, was ich in dieser Art von Buchhändlern bisher gesehen habe und wird auch prompt mit dem (Gott sei Dank nur virtuellen) Besuch knapp 2.000.000 glücklicher Buchliebhaber belohnt! The joy of books – der stationäre Buchhandel lebt, auch wenn die Douglas AG Thalia wohl veräußern wird, wie man in “Finanzkreisen” munkelt…

Inhabergeführte Buchhandlung, Type Bookstore Toronto


 

 

 

Icon Share Share