Lieber PaperC-Nutzer, wie gelangst du an Fachinformationen?

PaperC-Nutzer stellen sich und ihre Arbeitsweisen vor – sei auch du mit dabei!

Heute startet auf unserem Blog eine neue Interviewreihe. Im Mittelpunkt dieser Reihe stehen keine Kooperationspartner von PaperC oder prominente Persönlichkeiten aus dem Verlagswesen oder den Medien – sondern einzig und allein du, der PaperC Nutzer, da wir überzeugt sind, dass die Ansichten, Überzeugungen und Anforderungen der Nutzer die digitale Community stark beeinflussen und sie in Zukunft maßgeblich definieren und transformieren werden.

Wir interessieren uns dafür, wer du bist und wie dein alltäglicher Umgang mit Fachinformationen aussieht und stellen dir fünf diesbezügliche Fragen (eine Seite, auf der der Fragenkatalog abgebildet ist, wird noch eingerichtet).

Durch deine Antworten und die Antworten aller, die auf dich folgen, werfen wir endlich einen Blick auf all die, die vor dem Bildschirm PaperC nutzen und können außerdem gemeinsam herausfinden, welche Bedürfnisse und Trends es im Bereich der Wissensvermittlung und des Wissenserwerbs gibt, die es in Zukunft zu berücksichtigen gilt.

Den Anfang macht heute Lars Fischer, der gern mehr Ordnung in die Dinge bringen würde. Klick hier, wenn du PaperC Nutzer bist und dich und deinen Arbeitsstil auch gern vorstellen würdest.

Lars Fischer: Das Chaos nimmt Überhand

1.Wer bist du und was studierst du?
Mein Name ist Lars Fischer, ich bin 24 Jahre alt und studiere im 6.Semester den B.Sc. Medizinische Informatik an der FH Dortmund.

2.Wie sieht ein typischer Tag in deinem Studentenleben aus?
Meistens beginnt ein Tag mit ‘ner vollen Kanne Kaffee am späten Vormittag oder am frühen Nachmittag, je nachdem, wie kurz die Nacht war. Da es mir wichtig ist, ständig mit den neuesten Nachrichten aus dem In/Ausland versorgt zu sein, werden erstmal die gängigen Websites von Wochenmagazinen oder Tageszeitungen abgecheckt. Außerdem beantworte ich meine E-Mails und surfe einfach nur so zum Wachwerden auf gängigen Websites, wie z.B. Facebook. Oft verbringe ich die darauf folgende Zeit an der Fachhochschule, um anVorlesungen teilzunehmen oder mich in Projektgruppen zu treffen. Meine verbleibende Freizeit schlage ich mir oft mit Programmier-Jobs um die Ohren, welche dann auch ab und zu mal einen Großteil der Nacht beanspruchen. Glücklicherweise sind meine Lebensansprüche nicht sehr hoch, weshalb ich neben der Arbeit dann auch Zeit für Treffen mit Freunden oder für Fußball finde.

3.Wo lernst und studierst du am liebsten?
Ich muss zugeben, dass ich lerntechnisch ein ziemlicher Eigenbrödler bin und Prüfungswissen lieber im Selbststudium für mich bearbeite. Die Gewissheit in Gedankengängen nicht abgelenkt zu werden, ist dabei natürlich ausschlaggebend. Außerdem bleiben einem wichtige Freiräume für eigene Ideen, die sich in  der Gruppe nicht ergeben, wenn nur der Lernerfolg im Vordergrund steht. Daher lerne ich am liebsten am heimischen Schreibtisch oder eher zurückgezogen an der Fachhochschule. Natürlich macht es auch Spass, Praktika in der Gruppe zu bearbeiten und sich zu einem konkreten Thema auszutauschen.

4.Was ist ein typisches Problem/Lernhürde beim Lernen/(Selbst)studium, für das du eine Lösung suchst?
Das größte Problem für mich als Informatiker ist die Fülle an Dokumentationen, Foren und vor allem Blogs, Groups, Meinungen, die man im Netz findet, die sich gegenseitig ständig an Aktualität überbieten. Früher war für mich die Vielseitigkeit des Internets kein Problem und ich verstand die Fülle an Websites und Möglichkeiten eher als Glücksfall. Leider nimmt mittlerweile das Chaos überhand. Deshalb vertraue ich – sofern ich es mir leisten kann – fast nur noch ausgewiesener Fachliteratur oder Website-Tipps aus meinem Interessenbereich. Wenn ich mir die aktuelle Fachliteratur allerdings nicht leisten kann, steht man oft vor einem unlösbaren Problem, da gute Bücher auch in der Unibibliothek oft vergriffen sind.

5.Wo kann man dich im Internet finden?
Ich bin aktiv bei Netzwerken wie XING und Facebook.

Du möchtest dich der Paper-C-Community gern vorstellen? Schreib einfach eine E-Mail an unseren Head of Social Media, Marie Ketzscher und lass dir den Fragenkatalog zuschicken.

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